rTMS – repetitive Transkranielle Magnetstimulation
Am 05.03.2002 wurde zum ersten Mal weltweit eine Patientin mit Alzheimer Demenz (Annette K.) von Dr. Seemann mit der Methode der Magnetstimulation (rTMS) behandelt. Das Verfahren der rTMS war zwar schon lange bekannt, doch die optimalen Stimulationsparameter umstritten. Die Behandlung zeigte eine derart positive Verbesserung der Lebensqualität, so dass das Verfahren der rTMS von Dr. Seemann an zahlreichen Patienten und Krankheitsbildern weiter erfolgreich erforscht wurde und Dr. Seemann seine Visionen umsetzen konnte
Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) oder auch therapeutische Magnetstimulation (TMS) ist eine schonende Naturheilmethode, deren Nutzen für die psychische Wohlbefindlichkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Hierbei werden über eine Magnetspule bestimmte Nervenzellen aktiviert und stimuliert. Auf zellulärer Ebene kommt es zu einer verbesserten Durchblutung und Sauerstoffversorgung, Entgiftung und Regeneration sowie Stärkung des Immunsystems.
Längst vergleichen namhafte Neurowissenschaftler die Gehirnstrukturen und die Plastizität des Gehirnes mit einem Netzwerk ähnlich dem Internet. Wesentlich ist dabei der Gedanke, dass es immer wieder darauf ankommt, das Gehirn zu stimulieren und die Aktivität der Nervenzellen im Fluss zu halten. Die verschiedenen Gehirnregionen sind plastisch. Sie können sich wandeln, sie können auch (notfalls) Funktionen anderer Gehirnbezirke übernehmen. Nervenzellen, die zusammengehörige Informationen repräsentieren, verbinden sich diesem Modell zufolge zu einem synchron schwingenden Ensemble. Wichtig ist vor allem die ständige Beweglichkeit, Reizung und Erregungsleitung, damit die komplexe Architektur unseres Gehirns durch dynamische Selbstorganisationsprozesse getragen wird. Die Funktion des Gehirnes hängt wesentlich von oszillatorischen Prozessen und deren Synchronisation ab, also von schwingenden Erregungskreisen mit bestimmten Frequenzen.
Amerikanische Forscher behaupten, dass unser Gehirn ein Feld aus Radiowellen aufbaut, welches im wechselseitigen Kontakt mit den Nervenzellen Bewusstsein erzeugt, indem im Gehirn gespeicherte Information zu einem erlebbaren Gesamtbild zusammengefügt wird (Mc Fadden 2002). Dies wäre eine mögliche Erklärung für das bislang ungelöste “Bindungsproblem”. Zusammengehörige Informationen könnten an verschiedenen Orten des Gehirnes abgelegt werden und trotzdem im Bewusstsein durch elektromagnetische Felder wieder verbunden werden. Dies ist ein weiterer Hinweis, das Gehirn als ein elektromagnetisches Organ zu sehen.
Angesichts dieser modernen Entwicklungen wird die Vorstellung einer spezifischen Wirkung von Psychopharmaka jenen Stellenwert verlieren, der ihr heute noch teilweise zuerkannt wird. Psychopharmaka wirken immer an vielen (ungeklärten) Orten und an verschiedenen Stellen des Gehirnes und des gesamten Organismus, was auch Nebenwirkungen verursacht.
Bei der Therapeutischen Magnetstimulation werden durch magnetische Wellen das Gehirn und dessen Nervenzellen wahlweise zu Aktivität oder Entspannung stimuliert und damit auch die Plastizität vermehrt. Die Stärke des Magnetfeldes entspricht etwa dem 40000-fachen des Erdmagnetfeldes. Die Magnetstimulation dürfte in den nächsten Jahren die Psychiatrie revolutionieren und zählt mit zu dem Besten, was die moderne Psychiatrie bietet.
Lange bekannt ist die TMS bei der Behandlung von Depressiven. Weitere Einsatzgebiete werden derzeit intensiv erforscht. TMS wirkt bei Demenzkranken. Dies wurde von mir zum ersten Mal 2001 entdeckt und bis heute erforscht. Die einzigartigen Ergebnisse konnten aber bislang nicht einmal von Universitätskliniken erreicht werden.
Bei Gesunden zeigt sich, dass die von uns angewendete Vorgehensweise zu Vitalisierung, geistiger Frische, innerer Ausgeglichenheit und Gelassenheit beitragen kann. Sie dient hier auch der Verbesserung von Konzentration und Leistungsfähigkeit zur Prüfungsvorbereitung sowie der Steigerung sportlicher Leistungsfähigkeit.
Anwendungsgebiete
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Depressionen und Schlafstörung

rtms Apparatur
Bei depressiven Patienten und Patienten mit Schlafstörungen hat sich die rTMS schon lange als hilfreich erwiesen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien konnten hier schon den eindeutigen Wirksamkeitsnachweis erbringen (s. u.). Insbesondere wird der Effekt als ‘natürliche Heilung’, ‘tiefe Entspannung’ und ‘harmonisierende Erleichterung’ beschrieben. Die Methode ist praktisch ohne wesentliche Nebenwirkungen und stellt für manche Patienten eine Alternative zu Medikamenten dar.
weitere Informationen zu Depressionen und Schlafstörung-
Patientenbericht
35-jähriger Patient mit seit über 10 Jahren bestehender Depression: “Gedanken und Erlebnisse während der Behandlung der Depression mittels TMS: 10 Jahre wurde ich mit Psychotherapie und Antidepressiva behandelt und habe über diese neue Methode über das Internet erfahren.
Patientenbericht zu Depressionen und Schlafstörung -
Depressionstest
Hier können Sie jetzt online einen Depressions-Test durchführen. Bislang wurden von uns mehr als 100 depressive Patienten behandelt. Die Erfolgsrate liegt bei über 70%, also über dem Bereich fast aller Universitätskliniken.
Zum Depressions-Test
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Negativsymptomatik – Psychosen
Insbesondere bei der so genannten Negativsymptomatik kann die rTMS Antrieb und Affekt verbessern.
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Multiple Sklerose
Auch bei der Multiplen Sklerose haben wir positive Effekte hervorgerufen. Dies wurde nun inzwischen auch von italienischen Neurologen bestätigt.
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Demenz
Dementielle Veränderungen beginnen nicht nur mit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, sondern auch mit Konzentrationsstörungen, Überforderungsgefühl, rascher Erschöpfbarkeit, Antriebsarmut, Interesselosigkeit und diffusen Ängsten. Es ist in dieser Phase notwendig, dass ein Haus- oder Facharzt frühzeitig differenziert zwischen einer Depression und einer Demenz. Die beiden Krankheitsbilder können sich ähneln. Im weiteren Verlauf einer Demenz kann es zu Verhaltensauffälligkeiten wie sozialem Rückzug, Erregung oder Feindseligkeit, gestörtem Schlaf- Wach- Rhythmus, Unruhe und Umherwandern, Halluzinationen und Wahn kommen. Die rTMS kann bei verschiedenen Demenzformen und auch bei der Depression wesentliche Verbesserung der Lebensqualität erzielen.
Nach unseren Beobachtungen an über 200 Patienten mit Alzheimer und frontotemporaler Demenz sowie vaskulärer Demenz zeigten sich sehr positive Effekte. Insbesondere hatte die rTMS bei den meisten Patienten einen günstigen Einfluss auf Sprachfähigkeit, Denkfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit sowie allgemeines Wohlbefinden. Es kam zu einem teilweise deutlich gesteigerten sozialen Interesse mit verbesserter Kontaktaufnahmefähigkeit. Die Erfolgsrate liegt hier bei über 80%.
weitere Informationen zu DemenzPatientenberichte
Bericht 1 – Behandlung einer Patientin mit schwerer Demenz vom Alzheimer Typ:
Die 63jährige Patientin befindet sich im Endstadium der Demenz vom Alzheimer Typ. Am 3.11.2001 fiel sie bei zunehmender Eintrübung in ein Koma mit Schnappatmung und Bradykardie (Glasgow-Coma-Scale Score: 03). Nach notärztlicher Versorgung mit Ringer-Lösung, Atropin, Akrinor sowie Xylocain i.v. erwachte die Patientin wieder aus dem Koma, blieb aber ohne jedwede verbale Reaktion. In der Folgezeit unterblieb bis auf 1000ml Ringer-Lösung täglich jedwede Medikation. Die Patientin hatte sich seit Sommer 2001 gegenüber der Medikation mit Donepezil und Memantine als therapierefraktär erwiesen…
Patientenberichte zu Demenz
Zur Gedächtnisambulanz -
Psychische Störungen
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ADHS
rTMS kann eingesetzt werden zur Behandlung von psychischen Störungen bei Kindern, wie z.B. ADHS
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Vorsorge bei leichte kognitive Störungen
Auch bei leichten kognitiven Störungen (Mild cognitive impairment) kann die rTMS einen Übergang in ein dementielles Stadium verhindern oder zumindest verzögern.
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Verbesserung des Befindens
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Stress
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Angst
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Schmerzen
Bei verschiedenen Schmerzzuständen haben wir ebenfalls positive Ergebnisse beobachten können.
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Akute Migräne
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Burn-Out
Erschöpfungszustände können durch die rTMS behandelt werden. Die Effekte werden von den Patienten als harmonisierend empfunden.
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Vitalisierung und innere Ausgeglichenheit
Bei Gesunden trägt das Verfahren zu Vitalisierung sowie innerer Ausgeglichenheit und Gelassenheit bei.
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Bei Prüfungsvorbereitungen
Zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit, z.B. bei Schulkindern vor Prüfungen können magnetische Kräfte Ressourcen verbessern.
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Verbesserung der Konzentration
Es dient insbesondere der Prüfungsvorbereitung aufgrund der verbesserten Konzentrations- und Denkfähigkeit sowie der sportlichen Leistungsfähigkeit.
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Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit
Auch arthritische Beschwerden haben sich dankbares Einsatzgebiet für die rTMS erwiesen.
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Traumabewältigung
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Mobbing
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Behandlung
Die in einem Kondensator gespeicherte elektrische Energie entlädt sich in eine Therapiespule und erzeugt mittels elektromagnetischer Induktion ein Magnetfeld, welches die Nervenzellen des Gehirns stimuliert.
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Vorteile der TMS
- Rascher Wirkungseintritt, unter der Sitzung, möglich
- Selten Nebenwirkungen
- praktisch schmerzfrei bei richtiger Anwendung
- Hohe Effektivität
- Erfolg auch bei Medikamentenunverträglichkeit oder mangelnder Effektivität der Psychopharmaka möglich
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Dauer der Behandlung
Die Sitzungen sollten am Anfang häufiger und über mindestens 1 bis 3 Wochen im Block durchgeführt werden, insgesamt mindestens 5 bis 10 Sitzungen. Bei positivem Ansprechen sollte die TMS für einige Zeit in individuell zu testenden Abständen wiederholt werden.
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Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sind fast immer harmlos. Extrem selten wurden Krampfanfälle beobachtet, etwa acht Mal weltweit. Danach wurden Sicherheitsrichtlinien entwickelt, obwohl ein solcher Krampfanfall an sich auch einen therapeutischen Nutzen haben kann. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) erklärte zudem statische Magnetfelder bis zu 2 Tesla für unbedenklich, was etwa der Stärke bei Untersuchungen mit Kernspintomographen entspricht. In der Regel wird die Magnetfeldstärke bei TMS deutlich unter 2 Tesla liegen. Allerdings lassen sich diese beiden Verfahren nicht unmittelbar mit einander vergleichen.
Folgende Nebenwirkungen werden bei TMS gelegentlich beobachtet
- Spannungskopfschmerzen, Schwindel oder Ohren-sausen von kurzer Dauer
- Vorsicht bei Tinnitus, abhängig von Art der Anwendung ist eine Verbesserung oder Verschlechterung möglich
- Vorsicht bei Restless Legs Syndrom. Dies kann sich verschlimmern.
- kurzfristige Sprachstörungen möglich
- manische Episoden, extrem selten
- Krampfanfälle, extrem selten
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Gegenanzeigen
TMS sollte nicht angewendet werden bei:
- Schwangerschaft
- Metallteile im Gehirn, insbesondere falls nahe der Spule (z.B. Cochlea implant, Shunts, Clips). Gegebenenfalls sollte eine Rücksprache mit Ihrem Neurochirurgen erfolgen.
- Erhöhter Hirndruck (z.B. nach Trauma oder Infekt)
- Herzschrittmacher oder andere schwere Herzerkrankungen
- Epilepsie
- Vorsicht bei Medikamenten, welche die Anfallsneigung erhöhen. Hier kann vorab eine EEG-Untersuchung nützlich sein (Messung der Gehirnströme), um das Risiko abzuschätzen.
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Vorbereitung
Vor den Sitzungen sollten Sie:
- Uhr, Handy und Kreditkarten einige Meter vom Gerät entfernt ablegen.
- ausreichend geschlafen und gegessen haben (Anfallsprophylaxe)
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Kosten
Übernahme der Kosten
Die Kosten des Verfahrens sind z.T. beihilfefähig. Private Krankenkassen übernehmen auf Anfrage eventuell einen Teil der Kosten.
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Wo kann ich mich behandeln lassen?
Wirkung
Folgende Wirkungen im neuronalen Netzwerk des Gehirns durch TMS sind in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen und können in der zitierten Literatur nachgelesen werden.
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Spezifische Wirkungen
- Hormonelle Effekte: Senkung von Cortisol (Stresshormon) und TSH im Blut. Erhöhung von Prolactin (Evers S, Hengst K, Pecuch PW, 2001; Szuba et al. 2001; Cohrs et al. 2001; Post et al. 2001). Vermehrte Ausschüttung von Melatonin (Schlafregulierendes Hormon). Freisetzung von BDNF (Nervenzell-Wachstumsfaktor) (Eschweiler 2003).
- Dopaminfreisetzung im Nucleus caudatus (Strafella et al. 2001)
- Dopaminfreisetzung im Nucleus accumbens (Erhardt et al. 2004)
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Unspezifische Wirkungen
- Hyper- und Depolarisierung von Neuronen
- Stromfluß parallel zur Hirnoberfläche
- Erhöhung des regionalen Blutflusses. (Peschina et al. 2001; Catafau et al. 2001; Paus et al. 1997; Paus et al. 1998). Untersuchungen belegen einen Zusammenhang von Depression und verminderter Gehirndurchblutung (Tiemeier et al. 2002, Baldwin et al. 2002) bzw. Hippocampushypotrophie (Frodl 2006). Durch die verbesserte Durchblutung des linken präfrontalen Kortex kommt es auch zu einer gesteigerten Perfusion des orbitofrontalen Kortex und des Hippocampus (Teneback et al. 1999). Das Hippocampusvolumen ist bei Major Depression hypotrophiert! (Frodl et al. 2006). Depressive werden auch häufiger dement! (Metastudie von Raymond et al. 2006). Verminderter Blutfluss wird im Zusammenhang mit der Entstehung von M. Alzheimer gesehen! (Orly et al. 2005).
- Erhöhung des regionalen Stoffwechsels (Peschina et al. 2001) durch Erweiterung der Blutgefäße und Erhöhung der Zelltemperatur (thermomagnetischer Effekt).
- Neuroprotektive Effekte (Post et al. 1999)
- Auswirkungen auf die gegenüberliegende Gehirnhälfte (Fox et al. 1997).
- Erhöhung der Neuroplastizität
- Mitochondrienanschub zur Energielieferung
- Reduktion der Radikal-Ionen im Pischinger-Raum
Historisches
- Mineralische Magnete werden seit etwa 2500 Jahren als Heilmittel eingesetzt, so im antiken Ägypten, Griechenland und Rom. Hippokrates (460-375 v.Chr.) behandelte zum Beispiel unfruchtbare Frauen mit Magneten. Der islamische Arzt und Philosoph Ibn Sina (980-1037) setzte Magnete bei der Behandlung von Depressiven ein.
- In Asien werden gepulste Magnetfelder seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke angewendet. Hierbei pendelte ein frei schwingender Magnet über dem Patienten mit bestimmten Frequenzen.
- weitere historische Informationen
Literatur
- Baldwin RC et al.: Vascular basis of late-onset depression disorder. Br J Psychiatry 2002;180:157-60
- Brandt SA, Ploner CJ, Meyer BU: Repetitive transkranielle Magnetstimulation. Nervenarzt 1997;68:778-784
- Catafau AM et al.: SPECT mapping of cerebral activity changes induced by repetitive transcranial magnetic stimulation in depressed patients. A pilot study. Psychiatry Res 2001 May 30;106(3):151-60
- Cohrs S, Tergau F, Korn J, Becker W, Hajak G: Suprathreshold repetitive transcranial magnetic stimulation elevates thyroid-stimulating hormone in healthy male subjects. J Nerv Ment Dis 2001;189(6):393-7
- Dannon PN, Dolberg OT, Schreiber S, Grunhaus L: Three and six-month outcome following courses of either ECT or rTMS in a population of severely depressed individuals – prliminary report. Biol Psychiatry 2002;,51:687-90
- Erhardt A et al.: Repetitive transcranial magnetic stimulation increasesthe release of dopamine in the nucleus accumbens shell of morphine-sensitized rats during abstinence. Neuropsychopharmacology 2004;Jun 9
- Eschweiler GW, Plewnia C, Bartels M: Gemeinsamkeiten und Unterschiededer therapeutischen transkraniellen Magnetstimulation und der Elektrokrampftherapie. Nervenheilkunde 2003;22:189-95
- Eschweiler GW, Plewnia C, Bartels M: Which Patients with Major Depression Benefit from Prefrontal Repetitive Magnetic Stimulation. Fortschr Neurol Psychiatr 2001;69(9):402-409
- Evers S, Hengst K, Pecuch PW: The impact of repetitive transcranial magnetic stimulation on pituitary hormone levels and cortisol in healthy subjects. J Affect Disord 2001;66(1):83-8
- Fox P et al.: Imaging human intracerebral connectivity by PET during TMS. Neuroreport 1997;8:2787-2791
- Fritsch G, Hitzig E: Über die elektrische Erregbarkeit des Grosshirns. Arch Anat Physiol Wiss Med 1870;37:300-332
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- Szuba MP et al.: Acute mood and thyroid stimulating hormone effects of transcranial magnetic stimulation in major depression. Biol Psychiatry 2001 Jul 1;50(1):22-7
- Tiemeier H, Bakker SLM, Hofman A, Koudstaal PJ, Breteler MMB: Cerebral haemodynamics and depression in the elderly. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2002; 73:34-39
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Studien
Aktuelle Studie zu rTMS, Depression und Angst
- Efficacy and safety of transcranial magnetic stimulation in the acute treatment of major depression: a multisite randomized controlled trial
- Treatment of vascular depression using repetitive transcranial magnetic stimulation
- Repetitive Transcranial Magnetic Stimulation (rTMS) in the treatment of panic disorder (PD) with comorbid major depression
- Positive predictors for antidepressive response to prefrontal repetitve transcranial magnetic stimulation (rTMS)
- A preliminary study of MRI-guided rTMS in the treatment of generalized anxiety disorder
Interesse
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Skript / Leitfaden
Wir haben hier für Sie, für Patienten, überweisende Ärzte und Kliniken ein rTMS-Skript vorbereitet, welches über die rTMS im Bereich der Psychiatrie/Neurologie ausführlich informiert.
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Seminare
Für ärztliche Kollegen, welche die Methode ambulant in der eigene Praxis anwenden wollen, biete ich Intensiv-Seminare an und für Patienten eine Suchfunktion, um einen Arzt in Ihrer Nähe zu finden, welcher rTMS einsetzt.



